München: Büro, Büroräume & Gewerbeimmobilienin in München mieten
München: Immobilienangebote und Informationen vom Büromarkt in München >>> powered by www.Immopro24.eu <<<Flexibilität ist das Gebot der Stunde – Münchener Bürovermietungsmarkt im 1. Halbjahr 2009
Auch in München kann niemand zweimal in die gleiche Isar steigen. Alles fließt, die Welt verändert sich. Und die Immobilienwirklichkeit verändert sich mit ihr. Das sind Allerweltsweisheiten. Fraglos. Aber genau die gewinnen in Deutschlands südlichster Immobilienbastion besonderes Gewicht. “Der Markt und dessen Teilnehmer sind auf der Suche nach sich selbst. Ausgang dieser Selbstsuche derzeit ungewiss”, so Christof Sämmer, Leiter der Bürovermietungsabteilung von Jones Lang LaSalle in München.
Dorothea Koch für Jones Lang LaSalle – 2009-07-07
Der Büroflächenmarkt in sechs deutschen Städten. Stand: Ende 1. Halbjahr 2009. % heißt: Prozentuale Differenz des Wertes 1.Hj. 2009 zum Wert 1.Hj. 2008. Quelle: Jones Lang LaSalle
München: Es ist Bewegung im Markt. Der überwiegende Teil der Nutzer sucht nach Flächen – preisbewusst und flächeneffizient in Bezug auf den jeweiligen Teilmarkt. Und dennoch wissen sie nicht so recht, was sie eigentlich suchen, denn immer weniger Gesuche führen auch zu konkreten Abschlüssen: “Der Markt wird dominiert von Orientierungsgesuchen. Aber da die gesamtwirtschaftliche Entwicklung nur schwer einschätzbar ist und sich dadurch eine langfristige Planung für viele Unternehmen schwierig gestaltet, bleibt es dann oft auch bei der guten Absicht”, so Christof Sämmer.
Dementsprechend verhalten entwickelte sich der Bürovermietungsmarkt im ersten Halbjahr 2009. Mit 266.700 m² wurde das Vorjahresergebnis (393.000 m²) um etwa ein Drittel unterboten. Der Vergleich mit den Fünf- bzw. Zehnjahresmittelwerten des jeweils ersten Halbjahres fällt mit – 18 % bzw. – 20 % ebenfalls recht eindeutig aus. Mit voraussichtlich 550.000 – 600.000 m² auf’s Gesamtjahr 2009 hochgerechnet wird das Ergebnis des Vorjahres um mindestens 20 % unterschritten.
Über 50 % des Umsatzvolumens entfiel im ersten Halbjahr 2009 auf vier Branchen (Industrie, unternehmensbezogene Dienstleitungen, Verlagswesen / Medien und EDV). Der Teilmarkt “Innenstadt” liegt mit 16 % sowohl in der Umsatzstatistik als auch die Anzahl der Deal betreffend (über 100 von Januar bis Juni) vorn.
Nutzer handeln nach dem Prinzip der Risikominimierung, indem sie kurze Mietlaufzeiten anstreben. Das Interesse der Vermieter geht notwendig in die entgegen gesetzte Richtung, Flexibilität und Anpassung der Standpunkte vonseiten beider Parteien, gepaart mit einer gewissen Kreativität bei der Preisfindung, heißt demzufolge das Gebot der Stunde. Von Preisbewusstsein diktiert waren auch zwei Großvermietungen im zweiten Quartal, die den Umsatzrückgang erträglich hielten: die Hypo Real Estate mit 13.000 m² und Springer Transport Media mit 10.000 m². “Dies zeigt, dass Potential im Markt vorhanden ist, auch für Großabschlüsse”, so Christof Sämmer.
Die Tendenz ist eindeutig: an der Isar wird nachverhandelt, mit guten Aussichten auf Erfolg vonseiten der Nutzer. Immerhin winken Incentives wie Umzugskostenzuschüsse oder Sonderausbauten. “Die besten Chancen zur Vermietung haben derzeit die besten Produkte im jeweiligen Marktsegment. Hinzu kommt dann noch die Preiskomponente. Die ist für erstklassige Produkte allerdings nicht so entscheidend. Wer es sehr günstig bevorzugt, kann nur zweitklassige Produkte oder Lagen in Betracht ziehen. Denn dort sind die Preise stärker unter Druck als in guten Objekten in Bestlagen”, meint Christof Sämmer.
Auf ganz München bezogen ist Ende Juni im Vergleich zu Ende März ein Rückgang der Spitzenmiete (von 30,00 auf 29,00 Euro / m² / Monat) zu notieren. Aufgrund eines großen relativ hochpreisigen Deals ist die Durchschnittsmiete (13,93 Euro / m² / Monat) im zweiten Quartal 2009 demgegenüber stabil geblieben. 40 % der Abschlüsse lagen zwischen 10 und 15 Euro, ein gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 vergleichbarer Wert.
Umzugswillige Mieter haben mehr denn je die Qual der Wahl. Standen im Herbst 2008 lediglich etwa 15.000 m² in Bestlagen zur Verfügung, werden es mittelfristig schon rund 100.000 m² sein. Für ganz München zeigt die Fertigstellungspipeline im ersten Halbjahr 56.000 m² spekulative Bürofläche, im zweiten Halbjahr werden weitere gut 70.000 m² frei verfügbare Fläche hinzukommen. Voraussichtliche Fertigstellungszahlen für 2010 zeigen einen weiter steigenden Trend. Die Leerstandsquote (inklusive Untermietflächen) weist im zweiten Quartal nur einen leichten Anstieg (von 8,6 % auf 8,7 %). Sie wird bis zum Jahresende, auch vor dem Hintergrund steigender Fertigstellungsvolumina, die 9 % – Prozent – Marke überschritten haben.
Kaufpreise in Mittelfranken stabil bis leicht steigend
Bayern: Das IVD-Marktforschungsinstitut des Immobilienverbands Deutschland IVD Süd e.V. hat den neuen Regionalreport 2008/2009 „Nürnberg-Erlangen-Fürth vorgelegt. Der Bericht setzt sich umfassend mit dem Immobilienmarkt in dieser Region auseinander und gibt Auskunft über Preise sowie aktuelle Markttrends.
Prof. Dr. Stephan Kippes für IVD Institut – Gesellschaft für Immobilienmarktforschung und Berufsbildung mbH
Die kontinuierlich leicht steigende Tendenz der Kauf- und Mietpreise in Mittelfranken, so Prof. Stephan Kippes vom IVD-Marktforschungsinstitut, setzt sich auch 2008 durch fast alle Objekttypen fort.
Das höchste Preisniveau bei den Kaufobjekten verzeichnet Erlangen. Hier lagen die Preise für freistehende Einfamilienhäuser mit gutem Wohnwert im Herbst 2008 bei 445.000 €. Doppelhaushälften erzielten ein Preis von 360.000 € und die Reihenmittelhäuser von 275.000 €. Auch bei den Eigentumswohnungen (Bestand 1.800 €, Neubau 2.630 €) herrscht mit Abstand das höchste Preisniveau.
Die Preisentwicklung für Einfamilienhausbaugrund gestaltete sich in Nürnberg, Erlangen und Fürth im Herbst 2008 unterschiedlich. Während Nürnberg einen leichten Rückgang von -1,4 % meldete, wurden in Erlangen die Preise der Vorperiode bestätigt. Nur in Fürth lagen die Preise etwa 5,2 % über dem Wert des vergleichbaren Zeitraumes. Beim Geschossbaugrund entwickelten sich die Preise stabil bis leicht steigend. Den höchsten Anstieg verzeichnete Fürth mit +2,7 %.
Wie schon bei den Kaufobjekten, weist Erlangen auch am Mietwohnungsmarkt das höchste Preisniveau auf, gefolgt von Nürnberg und Fürth. Die Mieten für Bestandsobjekte mit gutem Wohnwert legten im Herbst 2008 in Nürnberg um 2,9 %, in Fürth um 1,7 % und in Erlangen um 1,4 % zu.
Seit 2007 liegen die Büromieten in Erlangen leicht über dem Wert für Nürnberg. Aktuell liegen die Büromieten in Erlangen bei …
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Immobilienmärkte – Demografie wirkt sich aus
Deutschland: Berlin, München, Düsseldorf und weitere vier Großstädte können aus demografischen Gründen bis zum Jahr 2025 mit einer steigenden Wohnflächennachfrage rechnen.
Markus Demary für Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Immobilien-märkte: Im Sog der Demografie. Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Bericht hier ladenDas hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) aufgrund von offiziellen Bevölkerungsprognosen ermittelt. München muss wegen der vielen Zuzügler in den kommenden 15 Jahren sein Wohnraumangebot um 13 Prozent erhöhen. Zu den Gewinnern gehören auch kleine westdeutsche Städte wie Ingolstadt, Lüneburg und Paderborn; sie profitieren vom Zuzug aus den Umlandgemeinden. Zu kämpfen hat hingegen das Ruhrgebiet. Die Region verliert bereits heute Einwohner, und dieser Trend wird sich verstärken. Die fünf Städte mit den größten Nachfrageeinbrüchen für Wohnraum liegen allerdings alle in Ostdeutschland, wobei es zwei besonders hart trifft: In Frankfurt (Oder) und in Suhl wird nach den IW-Prognosen im Jahr 2025 ein Fünftel weniger Quadratmeter nachgefragt als noch 2006.
Ausgehend von den Wohnflächenprognosen hat das IW Köln ferner berechnet, wie viele neue Wohnungen errichtet werden müssen. Dabei spielt auch eine Rolle, wie hoch die Zuwanderung ist und wie viele Gebäude wegen Baufälligkeit durch neue ersetzt werden müssen. In ganz Deutschland werden danach bis zum Jahr 2020 jährlich 150.000 bis 250.000 neue Wohnungen benötigt. Ein Drittel der neuen Wohnungen müsste in Baden-Württemberg und Bayern entstehen.
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Schuhspezialist Buffalo Boots aus Hochheim eröffnet zwei neue Shops in 1a-Lagen von München und Mannheim.
Deutschland: In der Münchner Residenzstraße 3 startet das Unternehmen im Frühsommer auf rund 100 m² Verkaufsfläche.
Magnus Danneck für Kemper’s Jones Lang LaSalle Retail GmbH

Vermieterin ist eine private Erbengemeinschaft. In Mannheim hat Buffalo Boots rund 80 m² Verkaufsfläche in der Toplage Planken P6, Nr. 1-2, gemietet. Das Ladenlokal wird vom Vormieter O2 untervermietet. Auch hier ist eine Eröffnung im Frühsommer geplant. Kemper’s Jones Lang LaSalle hat Buffalo Boots bei der Expansion beraten und die Mietverträge vermittelt.
Buffalo Boots GmbH wurde 1979 in Wiesbaden als Einzelhandelsunternehmen zum Verkauf von Cowboystiefeln gegründet. Neben Cowboystiefeln werden inzwischen auch andere Schuhmodelle der Marke BUFFALO auf den verschiedenen internationalen Schuhmessen weltweit angeboten. Die Buffalo Boots GmbH betreibt derzeit elf Shops in Deutschland und erweitert ihr Filialnetz kontinuierlich.
Fair Value REIT-AG veröffentlicht Geschäftszahlen für das erste Quartal 2009
München: • Konzernüberschuss beläuft sich auf 0,4 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) • Eigenkapitalquote gemäß § 15 REITG bei 51,5 % • Nach Bilanzstichtag kurzfristige Finanzierung verlängert • Prognose für Gesamtjahr 2009 wird bestätigt • Quartalsbericht seit heute auf der Homepage verfügbar
Dirk Stauer (cometis AG) für Fair Value REIT-AG
Die Fair Value REIT-AG hat heute die Geschäftsergebnisse für das erste Quartal 2009 bekannt gegeben. Danach hat sich das operative Geschäft plangemäß entwickelt. Durch Neuvermietungen konnte der Vermietungsstand im ersten Quartal 2009 auf 95,2 % der Fair Value-anteiligen Potenzialmiete erhöht werden. Gleichzeitig wurden die im ersten Quartal des Geschäftsjahres auslaufenden Mietverträge durch Mietvertragsverlängerungen und Anschlussvermietungen per Saldo überkompensiert.
Insgesamt erzielte die Gesellschaft im ersten Vierteljahr 2009 ein Nettovermietungsergebnis in Höhe von …
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ARISTON Real Estate AG – 1. Zwischenmitteilung 2009
München: ARISTON erwirtschaftet einen 3-Monats-Gewinn nach Minderheiten in Höhe von rund 0,53 Mio. Euro – Periodenüberschuss in etwa auf bereinigtem Vorjahrsniveau
Dirk Stauer (cometis AG) für ARISTON Real Estate AG
• Aufgrund fehlender Erträge aus Wertanpassungen, welche in Q1 2009 nicht mehr generiert wurden, fällt der Periodengewinn nach IFRS von 0,80 Mio. Euro auf 0,53 Mio. Euro
Geschäftsentwicklung
Die ARISTON Real Estate AG konnte in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2009 an den Umsatz und den operativen, um Bewertungsgewinne bereinigten Ertragszahlen der Vorjahresperiode anknüpfen. So erwirtschaftete der auf Gewerbeimmobilien fokussierte Bestandshalter im ersten Quartal 2009 Mieterlöse in Höhe von rund 3,05 Mio. Euro (Vorjahr: 3,02 Mio. Euro).
Im ersten Quartal 2009 erzielte der Konzern einen FFO (Funds from Operations) in Höhe von 0,64 Mio. Euro (Vorjahr: 0,77 Mio. Euro) und konnte damit in einem zunehmend schwierigeren Marktumfeld einen solides operatives Ergebnis erwirtschaften.
Aufgrund fehlender Erträge aus Wertanpassungen, welche in der…
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Bauindustrie zum BGH-Urteil vom 11. Mai 2009: Durchbruch für die Bauwirtschaft
Deutschland: • Öffentliche Auftraggeber tragen künftig Verzögerungskosten bei Ausschreibungen • Kosteneinsparungen von bis zu 1 Mrd. Euro jährlich
Dr. Heiko Stiepelmann für Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.
„Für die deutsche Bauwirtschaft ist das ein Durchbruch zu einer faireren Verteilung der Risiken im Vergabeverfahren. Jetzt liegt das Vergabeverfahrensrisiko dort, wo es hingehört: nämlich beim öffentlichen Auftraggeber. Mehr noch: Es kann auch nicht mehr einseitig auf den Auftragnehmer abgewälzt werden.“ Mit diesen Worten kommentierte heute in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael Knipper, die Entscheidung des Bundesgerichtshof vom 11. Mai 2009, nach der öffentliche Auftraggeber künftig die …
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HVB Group: Positives Ergebnis im 1. Quartal 2009 trotz schwierigen Marktumfelds
München: · Operatives Ergebnis mit 452 Mio. € kräftig erholt (Q1/08: -144 Mio. €) · Verwaltungsaufwand um 2 % weiter verringert (854 Mio. €) · Kreditrisikovorsorge in schwierigen Märkten auf 283 Mio. € erhöht · Positives Ergebnis vor Steuern auf 94 Mio. € und Gewinn auf 62 Mio. € gestiegen
Claudia Bresgen für HypoVereinsbank
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Die HVB Group legt heute ihren Zwischenbericht zum 31. März 2009 vor. In einem herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Marktumfeld konnte die HVB Group im ersten Quartal 2009 ein positives Ergebnis vor Steuern in Höhe von 94 Mio. € und einen Gewinn nach Steuern in Höhe von 62 Mio. € erzielen. Dies stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres dar, für das noch ein Verlust vor Steuern in Höhe von -318 Mio. € bzw. ein Verlust nach Steuern in Höhe von -282 Mio. € ausgewiesen wurde. Ursache für die Verbesserung gegenüber dem ersten Quartal 2008 ist die kräftige Zunahme der operativen Erträge um 579 Mio. € bzw. rund 80 % auf 1.306 Mio. €, die im Wesentlichen auf den deutlichen Anstieg des Zinsüberschusses um 290 Mio. € und die signifikante Verbesserung des Handelsergebnisses um 386 Mio. € zurückzuführen ist.
Diese positive Ergebnisentwicklung wurde überwiegend in der Division Markets & Investment Banking erwirtschaftet. Der kräftige Anstieg im Zinsüberschuss und die Verbesserung des Handelsergebnisses führten in der Division zu einem deutlichen Turnaround bei …
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Unternehmensbefragung 2009: Massive Finanzierungsschwierigkeiten durch Finanz- und Wirtschaftskrise
- Kleine, sehr große und junge Unternehmen besonders betroffen
- Keine flächendeckende Kreditklemme
- Steigende Finanzierungsprobleme und historisch schlechte Absatzchancen
werden zum weiteren Rückgang der Investitionsneigung führen
Wolfram Schweickhardt für KfW Bankengruppe

Die Finanzierungssituation der Unternehmen in Deutschland hat sich in den vergangenen zwölf Monaten über alle Größenklassen hinweg erheblich verschlechtert.
Besonders stark betroffen sind sehr kleine und größere sowie junge Unternehmen. Der Anteil der Unternehmen, die von Problemen berichten, überhaupt einen Kredit zu erhalten, ist mit 17 % im historischen Vergleich sehr hoch. Dies zeigt die Unternehmensbefragung 2009, die die KfW Bankengruppe gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), dem Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) und dem Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) am Mittwoch in Berlin vorgestellt hat.
Aktuelle Befragungen lassen zudem befürchten, dass sich die Situation in den kommenden Monaten weiter verschärfen wird.
“Auch wenn man von einer flächendeckenden Kreditklemme noch nicht sprechen kann, beobachten wir mit Sorge, dass die Probleme beim Kreditzugang für die Unternehmen immer größer werden. Die Finanzierungsschwierigkeiten so weit wie möglich abzufedern ist deshalb eine …
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BFW-Konjunkturumfrage: Immobilienbranche atmet langsam auf
- Lage nicht mehr so dramatisch wie noch im Herbst 2008
- Finanzmarktkrise erreicht Immobilienverwalter
Miriam Herke für Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen
Auch ein halbes Jahr nach dem Einbruch der Finanzmärkte zeigen sich die Unternehmen der privaten Immobilien- und Wohnungswirtschaft noch mit deutlich angespannter Geschäftsstimmung. Allerdings wird die Lage nicht mehr ganz so dramatisch gezeichnet wie noch im Herbst letzten Jahres. „Von einer Entspannung der Branche kann aber keinesfalls die Rede sein“, erklärte Walter Rasch, Präsident des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V., Spitzenverband der privaten Immobilienwirtschaft, bei der Vorstellung der aktuellen BFW-Konjunkturumfrage heute im Rahmen des BFW Immobilien Kongresses in Berlin.
Rund 40 Prozent der Unternehmen wollen die Investitionen in diesem Jahr senken. Im Herbst 2008 waren es noch über 60 Prozent. „Auch wenn die Lage inzwischen etwas entspannter ist, darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Investitionsniveau insgesamt deutlich gesunken ist. Im vergangenen Frühjahr waren es noch lediglich 18 Prozent, die ihre Investitionen drosseln wollten“, erläuterte der BFW-Präsident. Rund die Hälfte der Unternehmen möchte auch in Krisenzeiten ihre Investitionen konstant halten. Rund zwei Drittel planen zudem eine gleichbleibende Beschäftigungssituation.
Etwas entspannter blicken die Unternehmen auch auf ihre Umsatz- und Gewinnentwicklung. Zwar liegen die Erwartungen noch deutlich unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums, sind aber dennoch optimistischer als noch im Herbst. Rechneten im Herbst 2008 noch 64 Prozent mit sinkenden Gewinnen, so sind dies heute mit 32 Prozent nur noch halb so viele.
Erstmals erreicht die Finanzmarktkrise die Immobilienverwalter, die sich bislang von der Krise weitestgehend unbeeindruckt zeigten. Bei ihnen ist die Stimmung derzeit sogar schlechter als unter den Unternehmen in der Bauträgerschaft. „Dies macht deutlich, dass die Finanzmarktkrise stufenweise für die verschiedenen immobilienwirtschaftlichen Akteure spürbar wird. Zuerst waren vor allem Bauträger und Projektentwickler, gerade auch wegen ihres hohen Fremdfinanzierungsanteils, betroffen“, so Rasch. „Aber auch bestandshaltende Wohnungsunternehmen müssen Modernisierungen mit Blick auf den demografischen Wandel und den Klimaschutz vornehmen. Wenn aber der Blutkreislauf der Branche, der Kredit, nicht mehr richtig zirkuliert bekommen auch sie die Krise letztlich zu spüren.“
Die BFW-Konjunkturumfrage zur Einschätzung der konjunkturellen Lage auf dem Immobilienmarkt erscheint halbjährlich. Die Befragung erfolgt unter den 1.600 BFW-Mitglieds- und verbundenen Unternehmen. Die vorliegenden Ergebnisse sind die fünften dieser Art. Die erste Konjunkturumfrage erschien im Frühjahr 2007.
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