Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
* Indikatorwert Q3 2011: 113,2 Punkte
- Plus 1,5 % gegenüber Vorquartal – Hamburg mit höchstem Anstieg (+ 2,5 %)
- Düsseldorf mit leichtem Performancerückgang (-0,4%)
- Plus 6,9 % im Jahresvergleich – Berlin mit bester Jahresperformance (+8,0 %)
- Plus 14,5 % gegenüber der Trendwende Q2 2009
* Gesamtverzinsung (Total Return) des Immobilienkapitals im Q3 2010 – Q3 2011: +12,0 %
* Gesamt Risikopremium (JLL RiskPre) steigt auf 483 Punkte, damit auf höchstem Stand im Betrachtungszeitraum (Q2 2011: 377 Punkte)
Dorothea Koch für Jones Lang LaSalle GmbH
Der VICTOR Prime Office Indikator* konnte im dritten Quartal 2011 weiter zulegen. Mit einem Plus von 1,5 % lag der Anstieg noch über dem des Vorquartals (Q2 2011: + 1,3 %).
„Finanzmarktturbulenzen und die allgemein sich verbreitende Unsicherheit haben die Performance in den untersuchten Hochburgen insgesamt im 3. Quartal noch nicht beeinflusst. Ein Rückgang des Performancewachstums ist ausgeblieben, die noch robuste Entwicklung vor allem auf den Bürovermietungs- aber auch auf den Investmentmärkten trägt dazu entscheidend bei“, so Andrew M. Groom, Leiter Valuation & Transaction Advisory Jones Lang LaSalle Deutschland.
Hamburg im Quartalsvergleich und seit Trendwende Mitte 2009 vorn
Im Quartalsvergleich zeigt sich bei der Betrachtung der einzelnen Spitzenlagen ein differenziertes Bild. Die Hamburger Innenstadt mit einem Plus von 2,5 % (121,5 Punkte) und die Frankfurter Bankenlage (+2,4 %, 111,0 Punkte) weisen im dritten Quartal die stärkste Performance auf. In beiden Städten ist diese Entwicklung auf leicht sinkende Spitzenrenditen zurückzuführen. Darüber hinaus spielte in Hamburg das gestiegene Mietpreisniveau, in Frankfurt die im Vergleich zum Vorquartal leicht gestiegene Mietwachstumsprognose eine Rolle. Die Performance der Berliner Innenstadt (+2,0 % auf 108,5 Punkten) profitierte ebenfalls von einer höheren gewichteten Durchschnittsmiete. Das leicht gesunkene Mietpreisniveau in den Spitzenlagen – bei gleichzeitig noch geringfügigem Rückgang der Spitzenrenditen – sorgt als Kombination für die im Quartalsvergleich niedrigere, wenn auch immer noch positive Performance in München (+0,8 %, 113,9 Punkte). Ein ebenfalls rückläufiges Mietpreisniveau in den Spitzenlagen schlägt sich beim Rückgang der Performance in Düsseldorf nieder (Minus 0,4 % auf 113,4 Punkte). Damit ist der Verlauf des VICTOR Prime Office Indikators 2011 bis dato in den untersuchten Immobilienhochburgen – mit Ausnahme der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt – nahezu linear.
„Nach unten korrigierte Konjunkturprognosen deuten darauf hin, dass die Euro-Schuldenkrise zunehmend auch die Realwirtschaft betrifft. Zeitversetzt ist damit zu rechnen, dass diese Entwicklung auch in den untersuchten Spitzenlagen Auswirkungen auf den Vermietungsmarkt hat. Das Ausbleiben positiver Vorzeichen auf den Bürovermietungsmärkten könnte recht zeitnah die Performance des Indikators beeinflussen, im 3. Quartal an den Düsseldorfer und Münchener Spitzenlagen bereits erkennbar“, so Groom.
Der Indexstand der Hamburger und der Berliner Spitzenlagen notierte…
* Der Indikator analysiert die folgenden Teilmärkte mit einer Gesamtfläche von 12 Mio. m²: Berlin Charlottenburg 1A / Mitte / Potsdamer Platz und Leipziger Platz; Düsseldorf Bankenviertel; Frankfurt Bankenlage; Hamburg Innenstadt; München Innenstadt
… lesen Sie hier bitte die Meldung zum Thema VICTOR Prime Office im 3. Quartal 2011 weiter und erhalten mehr Informationen
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